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Laut EFSA:


1.    DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Hirnfunktion bei
2.    DHA und EPA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei

 

Laut EFSA (der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit) hat Vitamin D die folgenden Vorteile: 

 

3.    Es trägt zur normalen Absorption/Nutzung von Kalzium und Phosphor bei
4.    Es trägt zu einem normalen Kalziumspiegel im Blut bei
5.    Es trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
6.    Es trägt zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei
7.    Es trägt zur Gesunderhaltung der Zähne bei
8.    Es trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei
9.    Es hat eine Funktion bei der Zellteilung
 

 

 

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Messungen und Berechnungen

Die Berechnung Ihrer Ergebnisse

• Der Gehalt der 11 Fettsäuren wird als Prozentsatz (%) berechnet

• Die Omega-3-Werte sind ein wesentlicher Bestandteil der Berechnungen

• Hohe Omega-3-Werte sind wichtig, um gute Ergebnisse bei den Berechnungen zu erzielen

Schutzwert 

Der „Schutzwert“ wird mithilfe einer Formel berechnet, die alle langkettigen essentiellen Fettsäuren (Omega-6 und Omega-3), das Omega-3-Index und die Omega-6:3-Balance kombiniert. Wenn Ihr „Schutzwert“ über 90 % liegt (grüner Wert), ist Ihre Ernährung ausgewogen und entzündungshemmend.  Liegt der Wert jedoch unter 90 % (gelber oder roter Wert), könnten Sie von einer Ernährungsumstellung entsprechend unserer Richtlinie „Wie man seine Ernährung umstellt“ profitieren.
Mehr erfahren
Ernährungsziel
0%
50% 90%
100%
Unzureichend
Mittelmäßig
Optimal

Mehrere Studien haben gezeigt, dass das Fettsäureprofil der zirkulierenden Blutfette Ihre Fettaufnahme aus der Nahrung widerspiegelt und wiederum mit Ihrem Gesundheitsstatus zusammenhängt [23, 24, 25, 26, 27]. Die in Ihrem Blut vorhandenen Fette spiegeln die Arten von Fetten wider, die Ihrem Körper zur Verfügung stehen, um Energie zu erzeugen und Zellen, einschließlich Zellmembranen, sowie Gewebe aufzubauen. Die essentiellen Fettsäuren Omega-6-Linolsäure (LA) und Omega-3-Alpha-Linolensäure (ALA) müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Die mit der Nahrung aufgenommene essentielle Omega-6-Linolsäure (LA) wird im Körper in Omega-6-Arachidonsäure (AA) umgewandelt. Die mit der Nahrung aufgenommene essentielle Omega-3-Alpha-Linolensäure (ALA) wird im Körper in Omega-3-Eicosapentaensäure (EPA) und Omega-3-Docosahexaensäure (DHA) umgewandelt, wie in Abbildung 1 dargestellt. Allerdings wird ALA aus pflanzlichen Quellen im Körper nicht ausreichend in marines EPA und DHA umgewandelt. Daher müssen EPA und DHA durch die direkte Aufnahme von Produkten aus marinen Quellen zugeführt werden.

Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren werden in Zellmembranen gespeichert. Wenn Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren, wie beispielsweise Omega-6-Arachidonsäure (AA), Omega-3-Eicosapentaensäure (EPA) und Omega-3-Docosahexaensäure (DHA), aus den Zellmembranen freigesetzt werden, werden sie in starke lokale „Hormone“ umgewandelt. Diese lokalen „Hormone“ steuern Entzündungen und die Kontraktion der glatten Muskulatur im gesamten Körper. Es ist die Produktion dieser lokalen „Hormone“ aus ihren Vorläuferfettsäuren AA, EPA und DHA, die bestimmt, ob Ihre Ernährung entzündungsfördernd oder entzündungshemmend ist. Eine langfristige pro-inflammatorische Ernährung kann verheerend für Ihre Gesundheit sein.

Die gute Herzgesundheit der grönländischen Eskimos ließ Wissenschaftler vermuten, dass ein hoher Fischkonsum schützend wirken könnte [28]. Eine 20-Jahres-Studie mit 852 niederländischen Männern mittleren Alters, die mindestens 30 Gramm Fisch pro Woche verzehrten, zeigte, dass sie eine gute Herzgesundheit hatten, verglichen mit Männern, die keinen Fisch aßen [29]. Eine 30-Jahres-Studie mit über 2.100 Männern aus Chicago, die täglich mindestens 35 Gramm Fisch aßen, zeigte ebenfalls, dass sie eine gute Herzgesundheit hatten, verglichen mit denen, die keinen Fisch aßen [30]. Eine der wichtigsten Wirkungen der marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA aus Fisch auf die Herzgesundheit ist ihre Fähigkeit, Kammerflimmern und daraus resultierenden Herzstillstand in der Primär- und Sekundärprävention zu hemmen [31].


Abbildung 1. Der Metabolismus von Omega-6-Linolsäure (LA) zu Omega-6-Arachidonsäure (AA) und pflanzlicher Omega-3-Alpha-Linolensäure (ALA) zu marinem Omega-3-EPA und DHA

Omega-3-Index

Das „Omega-3 (EPA+DHA) Niveau“ ist der kombinierte Prozentwert der marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA aus dem Gesamtwert der im Blut gefundenen Fettsäuren. Das Niveau der marinen Omega-3 EPA und DHA sollte möglichst über 8 % (grüner Wert) der gesamten Fettsäuren liegen. Wenn das Niveau unter 4 % sinkt (roter Wert), kann es im Körper zu Problemen bei der Aufrechterhaltung normaler Zell- und Gewebeentwicklung (Homöostase) kommen. Liegt der Wert jedoch unter 8 % (gelber oder roter Wert), könnten Sie von einer Ernährungsumstellung entsprechend unserer Richtlinie „Wie man seine Ernährung umstellt“ profitieren.
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Ernährungsziel
0%
4% 8%
12%
Unzureichend
Mittelmäßig
Optimal

Das Niveau von marinem Omega-3 EPA und DHA ist eine wichtige Determinante vieler Gesundheitsprozesse, im Besonderen bei Gesundheitsprozessen bezüglich des Lebensstils. Mehr Informationen zu Omega-3-Niveaus und Krankheiten finden Sie in der wissenschaftlichen Literatur unter Referenznummer [6, 8, 32]. Marine Omega-3 Eicosapentaensäure (EPA) ist die wichtigste in Muskulatur und Leber gefundene Omega-3 Fettsäure, während die marine Omega-3 Docosahexaensäure (DHA) dominant in Augen, Sperma und Großhirnrinde ist. Die Omega-3 Fettsäure DHA ist essentiell für eine normale Funktionsentwicklung von Gehirn und Netzhaut, besonders bei Frühgeborenen. Da DHA essentiell für die vorgeburtliche Hirnentwicklung ist, macht es 40 % der Fettsäuren der Membran-Phospholipide im Hirn aus. Ausreichende Zuführung von DHA wird mit vielerlei Gesundheitsvorteilen in Verbindung gebracht, einschließlich Hirn- und Netzhautentwicklung, Alterungsprozessen, Gedächtnisbildung, synaptischer Membranfunktion, Biogenesefunktion der Lichtrezeptoren sowie Nervenschutz [10, 33, 34].

Omega-6:3-Balance

Die Omega-6 (AA)/Omega-3 (EPA) Balance wird als das Verhältnis von eicosanoid-produzierender, 20 Kohlenstoffatome langer „pflanzlicher“ Omega-6 Arachidonsäure (AA) zu mariner Omega-3 Eicosapentaensäure (EPA) gemessen. Dieses Verhältnis ist ein ungefährer Ausdruck der Verteilung von mit der Nahrung aufgenommenen pflanzlichen Fettsäuren und solchen, die aus Fisch stammen. Ein Überschuss an pflanzlichen Omega-6 Fettsäuren macht die Ernährung unausgewogen und entzündungsfördernd (Abbildung 2). Das Verhältnis von Omega-6 (AA) und Omega-3 (EPA) sollte vorzugsweise unter 3:1 (im grünen Bereich) liegen.  Liegt der Wert jedoch über 3:1 (im gelben oder roten Bereich), könnten Sie von einer Ernährungsumstellung entsprechend unserer Richtlinie „Wie man seine Ernährung umstellt“ profitieren.
 
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Ernährungsziel
125:1
9:1 3:1
1:1
Unausgewogen
Halb ausbalanciert
Ausbalanciert

 


Abbildung 2. Unausgewogene und entzündungsfördernde Ernährung

Abbildung 3 zeigt, dass unter den ersten 45.331 Einzelproben, die in unserem Labor analysiert wurden, die Mehrheit ein Ungleichgewicht zwischen Omega-6 (AA)/Omega-3 (EPA) aufweist und ihre Ernährungsgewohnheiten verbessern sollte. Diese Schlussfolgerung blieb auch nach der Evaluierung von 400.000 Proben (bis Juni 2019) gleich.



Abbildung 3. Omega-6 (AA) /Omega-3 (EPA) Balance sollte vorzugsweise unter 3:1 liegen, was mit dem bevorzugten Omega-3-Wert übereinstimmt.

Eine normale Balance von Omega-6 und Omega-3 ist wichtig für das Beibehalten der normalen Zell- und Gewebeentwicklung (Selbstregulation Ihres Organismus oder auch Homöostase genannt). Sie hilft dem Körper auch, Entzündungen unter Kontrolle zu halten. Diese Fettsäuren sind Vorstufen lokaler „Hormone“ wie Prostaglandine, Leukotriene und Thromboxane, die entzündliche Prozesse sowie die Kontraktion und Entspannung der glatten Muskulatur regulieren.

Ein Ungleichgewicht von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren wurde bei vielen lebensstilbedingten Gesundheitsproblemen beobachtet. Für weitere Informationen über das Omega-6/Omega-3-Ungleichgewicht und Krankheiten lesen Sie bitte die wissenschaftliche Literatur mit den Referenznummern 7, 12 und 16. Eine richtige, ausgewogene und entzündungshemmende Ernährung mit Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren ist entscheidend für die Gesundheit aller schwangeren Frauen und ihrer Babys, da das sich entwickelnde Gehirn und Nervensystem des Babys große und ausgewogene Mengen an Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren benötigt, die von der Mutter stammen müssen [35, 36]. Ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützt die geistige Gesundheit und die Nervenfunktion, ein gesundes Herz und Kreislaufsystem, die Magen-, Darm- und Lungenfunktion und sogar eine gesunde Haut (siehe Forschung, eigene Entwicklungsprojekte).

 


Abbildung 4. Ausgewogene Ernährung

Arachidonsäure(AA)-Index

Ihr AA-Index zeigt den Wert der Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure (AA). Omega-6 ist eine Familie essentieller Fettsäuren, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Diese Fettsäuren müssen also über die Ernährung aufgenommen werden. Neuzeitliche Ernährung hat einen großen Überschuss an Omega-6 Linolsäure (LA), die die anschließende Produktion der übrigen Omega-6-Fettsäuren auf optimale Werte im Körper reguliert. Wegen des ernährungsbedingten Überschusses an Omega-6 (LA) werden diese optimalen Werte nur geringfügig von Ernährungsänderungen wie der Einnahme von BalanceOil oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln beeinflusst. 
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Ernährungsziel
0
4.5 6.5
9.5 12.5
25
Unzureichend
Mittelmäßig
Optimal

Die Arachidonsäure (AA) ist die wichtigste Omega-6-Fettsäure für Ihren Körper. Sie ist der Ausgangspunkt für die Herstellung lokaler Gewebshormone wie Prostaglandine, Thromboxane und Leukotriene, die von Omega-6, angeregt wird. Diese Gewebshormone sind an Entzündungen beteiligt und eine der Hauptursachen für Schmerzen. Entzündungen sind physiologische Prozesse und eine Reaktion auf Infektionen oder Verletzungen. Die allgemeine Funktion akuter Entzündungen ist der Schutz des Körpers vor Schäden infolge einer fortschreitenden Infektion oder einer Verletzung. Eine dauerhafte (chronische) Entzündung kann dem Körper schaden. 


Der AA-Index zeigt den gemessenen Wert der Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure (AA) als Prozentsatz der gesamt gemessenen Fettsäuren. Gute Durchschnittswerte liegen im Bereich von 6,5 bis 9,5 %. Der optimale Zielwert liegt bei 8,3 %. Der AA-Spiegel einer Person ist genetisch bedingt und kann unter 5 % liegen (im gelben oder orangenen Bereich der Skala) oder über 10 % (im gelben oder roten Bereich der Skala). Die erste Gruppe sollte die Einnahme von Lebensmitteln wie Eiern und Fleischprodukten von mit Getreide gefütterten Hühnern mit hohem Arachidonsäuregehalt erhöhen, während die zweite Gruppe diese Lebensmittel eher meiden sollte.  
Der AA-Anteil spielt in verschiedenen unserer Berechnungen eine Rolle und wenn Ihr Wert unter 5 % oder über 12 % liegt, hat dies einen negativen Effekt auf einige der in den Testergebnissen dargestellten Werte.

 


Abbildung 5. Arachidosäure % Zielwert ist 8,3 %  

Abbildung 5 zeigt, dass basierend auf 42.489 Einzelproben, die in unseren Labors analysiert wurden, die Mehrheit einen optimalen AA-Wert aufweist. Zum gleichen Endergebnis kam die Auswertung von 369.000 Proben bis April 2020.

Ein niedriger AA-Spiegel kann die Folge einer gestörten Enzymaktivität bei der Synthese von AA (Abbildung 1) oder einer unzureichenden Einnahme von Omega-6-Linolsäure (LA) aufgrund einer fettfreien oder stark fettarmen Kost sein. Ein niedriger AA-Spiegel kann zu häufigeren Infektionen und verzögerter Wundheilung führen [37, 38].

Zellmembran-Fluidität

Das Verhältnis zwischen gesättigten Fettsäuren und den essentiellen marinen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaenoidsäure (DHA) weist auf die Zellmembran-Fluidität hin. Je mehr gesättigte Fette sich in einer Membran befinden, desto steifer ist diese Membran. Umgekehrt ist diese Membran umso fließfähiger, je mehr mehrfach ungesättigte Fette sich in einer Membran befinden. Dieser Wert sollte unter 4:1 liegen. Liegt er jedoch über 4:1 (im gelben oder roten Bereich), könnten Sie von einer Ernährungsumstellung entsprechend unserer Richtlinie „Wie man seine Ernährung umstellt“ profitieren.
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Ernährungsziel
25:1
9:1 4:1
1:1
Unzureichend
Mittelmäßig
Optimal

Abbildung 6 zeigt; dass unter den ersten 45.329 in unseren Laboratorien analysierten Probandenproben die Mehrheit bezüglich der „Zellmembran-Fluidität“ ein Ungleichgewicht aufweist. Eine Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten wäre hier ratsam. Diese Schlussfolgerung blieb auch nach der Evaluierung von 400.000 Proben (bis Juni 2019) gleich.

 

Abbildung 6. Die Zellmembran-Fluidität sollte möglichst unter 4:1 liegen.

 

Die Zusammensetzung und der Strukturaufbau der Zellwände ist von großem Belang für die Zellgesundheit und damit für die Gesundheit des gesamten Körpers. Einerseits müssen die Zellwände fest genug sein, um einen soliden strukturellen Zellaufbau zu gewährleisten. Andererseits muss eine Zellwand flüssig genug sein, um die Anfuhr von Nährstoffen und die Abfuhr von Abfallstoffen zu erlauben und den freien Fluss von Zellrezeptoren in der Zwischenschicht der Phospholipide zuzulassen. Zellrezeptoren in der Zwischenschicht der Phospholipide fungieren als Platzhalter oder „Andockstationen“ für Hormone und andere bioaktive Nährstoffe, die das Zellleben beeinflussen. Ein Beispiel hierfür sind Cholesterol-Partikel, die Fettsäuren und andere Fettverbindungen von der Leber in die Zellen transportieren. Das gelbe Protein auf der Cholesterol-Partikel (Abbildung 7) verbindet sich mit dem Rezeptor an der Zellwandoberfläche, um die Zelle mit Fettsäuren und anderen Fettverbindungen zu versorgen. Im Idealfall „treiben“ die Zellrezeptoren auf der Zellwandoberfläche so frei wie ein Boot auf dem Wasser.

 

Abbildung 7. Frei treibende Zellrezeptoren und ein Cholesterol-Partikel, die Fettsäuren und andere Fettverbindungen über das Blut von der Leber in alle Körperzellen transportiert.

Mentale Stärke

Das Verhältnis zwischen der Omega-6-Arachidonsäure (AA) und den marinen essentiellen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) spiegelt das stimmungsbezogene Wohlbefinden wider. Dieser Wert sollte unter 1:1 liegen. Liegt er jedoch über 1:1 (im gelben oder roten Bereich), könnten Sie von einer Ernährungsumstellung entsprechend unserer Richtlinie „Wie man seine Ernährung umstellt“ profitieren.
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Ernährungsziel
6:1
3:1 1:1
0.5:1
Unzureichend
Mittelmäßig
Optimal

Abbildung 8 zeigt, dass unter den ersten 45.331 in unseren Laboratorien analysierten Probandenproben die Mehrheit bezüglich der „Mentale Stärke“ ein Ungleichgewicht aufweist. Eine Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten wäre hier ratsam. Diese Schlussfolgerung blieb auch nach der Evaluierung von 400.000 Proben (bis Juni 2019) gleich.


Abbildung 8. Mentale Stärke sollte vorzugsweise unter 1:1 liegen


Die Abbildung unten zeigt, dass eine Verringerung dieses Wertes eine Reihe von Faktoren, die mit dem stimmungsbezogenen Wohlbefinden zusammenhängen, signifikant beeinflusst [39]. Es gibt hinreichende Beweise dafür, dass ein Ungleichgewicht im Fettsäurenprofil Depressionen auslösen kann [40, 41]. Marine Omega-3 EPA und DHA können auch als Stimmungsstabilisatoren in Erscheinung treten [42, 43].




Die tägliche Verabreichung von 3 g mariner Omega-3-EPA-und DHA-Fettsäuren für 3 Monate hat Wut und Angstgefühle bei Drogenabhängigen im Vergleich zu der Placebo-Gruppe [44] erheblich reduziert. Mehrere klinische Studien zeigen, dass die kognitive Leistung mit einer Steigerung des Verzehrs von entzündungshemmendem, marinem Omega-3 EPA und DHA zunimmt [45, 46, 47]. Kindheit und Alter sind zwei kritische und sensible Lebensphasen, in denen die Versorgung mit marinem Omega-3 (EPA und DHA) entscheidend für eine gute Hirnfunktion ist. In diesen Phasen wird ein Omega-3-Mangel mit Lern- und Gedächtnisdefiziten sowie schlechtem Gemütszustand assoziiert.

 

Der möglicherweise dahinter liegende Mechanismus kann wie folgt beschrieben werden: Wenn die Neuronen mit Neurotransmittern stimuliert werden, werden sowohl marines Omega-3 EPA und DHA als auch Omega-6 Arachidonsäure (AA) aus Membran-Phospholipiden freigesetzt und im Gehirn verstoffwechselt, was eine Reihe von bioaktiven Verbindungen wie Prostaglandine, Thromboxane, Leukotriene, Lipoxine, Resolvine und Protectine einschließlich Neuroprotectin D1 aus freiem DHA zur Folge hat. Diese bioaktiven lokalen „Hormone“ können verschiedene Pfade, die mit Neurotransmittern wie Serotonin und Noradrenalin in Verbindung gebracht werden, die die Herzkontraktionsrate beeinflussen, mit Acetylcholin, das auf das Konzentrationsvermögen einwirkt, und mit Dopamin, das Einfluss auf das belohnungsgesteuerte Lernen im Gehirn ausübt, modulieren und beeinflussen [48, 49, 50].